• Carina Dirtl

Richtlinie für den Umgang mit Berufspraktika
















In den meisten Bachelorstudiengängen findet das Berufspraktikum im 6. also im Sommersemester statt, weshalb viele Studiengänge mit ihren Studierenden und den praktikumsgebenden Unternehmen von der aktuellen Corona-Krise betroffen sind.


Ziel der vorliegenden Richtlinie für den Umgang mit Berufspraktika ist es, Nachteile für die Studierenden zu vermeiden und für alle Betroffenen (Studierende, Unternehmen und FH) möglichst wenig administrativen Aufwand zu verursachen.

Daher werden folgende vier Fälle unterschieden:

  1. Das Unternehmen bietet dem/der Studierenden an, das Berufspraktikum im Unternehmen wie geplant (also auch zum geplanten Termin) durchzuführen und der/die Studierende ist bereit, dieses Angebot anzunehmen.

  2. Das Unternehmen und der/die Studierende einigen sich darauf, den Beginn des Berufspraktikums zu verschieben, jedoch bis spätestens Anfang Juni, sodass ein Abschluss des Bachelorstudiums noch im September möglich ist.

  3. Das Unternehmen bietet dem/der Studierenden an, das Praktikum (im Wesentlichen mit dem vereinbarten Inhalt) in Form von Home-Office abzuwickeln. Wenn der/die Studierende einverstanden ist, spricht von Seite der FH nichts dagegen, das Berufspraktikum in diesem Modus abzuwickeln. Wenn der/die Studierende allerdings nicht einverstanden ist, weiter bei Punkt 4.

  4. a) Das Unternehmen muss das Berufspraktikum absagen, weil es in der aktuellen Situation für das Unternehmen nicht durchführbar ist. b) oder der/die Studierende kann oder will das Berufspraktikum bei dem Unternehmen nicht antreten, weil er/sie die Befürchtung hat, sich einem Risiko auszusetzen, c) oder der/die Studierende will die vorgesehene Aufgabe nicht in Form von Home-Office abwickeln. In diesem Fall muss der Praktikumsvertrag von beiden Seiten einvernehmlich aufgelöst werden, und der/die FH-seitige BetreuerIn muss dem/der Studierenden eine Projektaufgabe stellen, die im Idealfall der ursprünglichen Aufgabenstellung nahe kommt, die aber jedenfalls einen Aufwand erfordert, der den ECTS-Punkten für das Praktikum entspricht. Der/die BetreuerIn muss dann zum Ende der Laufzeit das Praktikum bestätigen und beurteilen.

Vorgehensweise: Die Studierenden und die Unternehmen werden über den Inhalt dieser Richtlinie informiert, beide Seiten müssen sich dann rasch auf einen der drei oben aufgezählten Fälle einigen und den Studiengang sowie den/die FH-seitige/n BetreuerIn entsprechend informieren.


Falls ein bereits begonnenes Berufspraktikum (z. B. im Ausland) abgebrochen werden muss, und es von zuhause aus nicht mehr in Form von z. B. Home-Office fortgeführt und abgeschlossen werden kann, muss der/die FH-seitige BetreuerIn dem/der Studierenden eine Projektaufgabe stellen, die dem restlichen Arbeitsaufwand des Berufspraktikums entspricht und dieses dann (nach erfolgreichem Abschluss?) zum Ende der Laufzeit bestätigen und beurteilen.

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